Donnerstag, 23 März 2017 13:56

Echte Pferde bemalen an der Villa am Wall

NEUENRADE. Zumindest die Shetlandponys werden sich auf dem Pferdemarkt sehr wohl gefühlt haben. Die kleinen Vierbeiner konnten nicht nur die Streicheleinheiten der Kinder genießen, sie werden beim Gertrüdchen wohl auch mit dem Wetter einverstanden gewesen sein. Den grauen Himmel und den Regen stuften die Besucher als typisches Gertruden-Wetter ein und orakelten, dass die Heilige Gertrud bei diesem besonderen Städteprivileg wohl wieder mehr auf das Ursprungswetter zurückgegriffen habe.
Zurück zu den Wurzen hieß es in diesem Jahr – so sollte der Pferdemarkt wieder mehr in den Fokus gerückt werden. Ein Vorhaben, das mit organisatorischer Hilfe der Viehgroßhandlung Humke auch realisiert werden konnte. Erstmals dabei war der Pferdehändler Mecke, der aus Werne mit seinen Vierbeinern angereist war. Das Angebot vor der Villa am Wall war für die kleinen und großen Pferdeinteressierten überzeugend - einzig die Anzahl der Besucher hielt sich in Grenzen.
Dafür wurde dem „harten Kern“ der Gertrüdchenbesucher einiges offeriert. Der Reiterverein Neuenrade-Küntrop war gleich mit zehn Pferden präsent.

Reitlehrerin Susanne Appelhans hatte nicht nur Infos rund um die geliebten Vierbeiner dabei – beim Horse-Painting konnte auch ein weißes Pferd mit Fingerfarbe bemalt werden. Eine Chance, die sich das städtische Gertrüdchen-Organisatorenteam um Sabine Rogoli und Debora Carbone nicht entgehen ließ. Für die Gesundheit des Pferdes war diese Aktion nicht beeinträchtigend.
Das Ponyhüpfen auf einem Gummipferdchen freute besonders die Kinder. Über den Voltigiersport informierte der Reiterverein Altena, der auf der Reitanlage Döller-Ossenberg-Engels in Küntrop zu Hause ist. Es verstehe sich von selbst, dass besonderer Wert auf das Wohlbefinden der Pferde gelegt werde. Pferdewirt Horst Kruse informierte die Besucher an seinem Stand zum Thema Futter. Stroh, Heu, Hafer, Welzhafer oder Pellets seien für den Vierbeiner ebenso wichtig, wie ein Weidegang, der sich über das gesamte Jahr erstrecken
kann. Der Fahrsportdienst Schulte zeigte einen Marathonwagen, zusätzlich gab es Infos über das Beschlagen der Pferde. Mehrere der gebogenen Eisen, die zum Schutz des Hufes aufgenagelt werden, wurden präsentiert. Am Samstag konnte außerdem, dass erste
Mal seit mehreren Jahren wieder ein Pferd auf dem Markt verkauft werden. Bei dem Tier handele es sich um einen Schimmel, erzählte Gabi Humke.

Weitere Informationen

  • Quelle: Süderländer Volksfreund
  • Autor: Udo Schnücker
  • Foto: Udo Schnücker
  • Erscheinungstag: 20.03.2017